
In unmittelbarer Nähe zur südostbulgarischen Küstenstadt
Burgas befinden sich die vier international bedeutenden Brut-und Rastgebiete
Poda, Mandra-Stausee, Waja-und Atanassow-See.
Sie beherbergen nicht nur die einzige gemischte Brutkolonie von Löffler,
Braunem Sichler und fünf verschiedenen Reiherarten an der bulgarischen
Schwarzmeerküste, sondern sind wichtiges Rastgebiet auf dem osteuropäischen
Zugweg „via Ponticum “.
Zu Zugzeiten finden sich neben zahlreichen Limikolen-,Möwen-und
Seeschwalbenarten auch bedrohte Arten wie Zwergscharbe,Krauskopfpelikan
und Rothalsgans zur Rast und Nahrungssuche ein. Bekannt ist Burgas zudem
als Schauplatz für den Storchen-und Greifvogelzug.
Allein während des Herbstzuges überfliegen bis zu 300
000 Weißstörche und 30 Greifvogelarten die Stadt und ihr
Umland. Die Region Burgas ist zu einem „hotspot “ für
Vogelbeobachter aus ganz Europa geworden.
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